Berliner Leitungswasser wird aus Grundwasser und Uferfiltrat in Wasserwerken aufbereitet und regelmäßig geprüft — doch bis zum Hahn durchläuft es ein teils jahrzehntealtes Stadtleitungsnetz. Wie können Sie sicher sein, dass auf dem letzten Meter keine Schwermetalle, Rost oder Bakterien ins Glas gelangen?
Berlins Leitungswasser stammt zu großen Teilen aus Grundwasser und Uferfiltrat. Die Nähe zu landwirtschaftlich genutzten Flächen in Brandenburg kann erhöhte Nitratkonzentrationen begünstigen — vor allem im Osten und Südosten der Stadt.
Das Berliner Leitungswasser entspricht den gesetzlichen Grenzwerten. Dennoch können folgende Stoffe auftreten oder Einfluss auf Qualität und Geschmack haben:
Berliner Leitungswasser erfüllt alle gesetzlichen Anforderungen. Die Berliner Wasserbetriebe (BWB) gewinnen es in neun Wasserwerken aus Grundwasser und Uferfiltrat von Spree, Havel und Dahme. Das sollten Sie wissen:
Berlin hat hartes Wasser: Die Berliner Wasserbetriebe (BWB) nennen je nach Versorgungsgebiet etwa 10 bis 26 °dH. Ab 14 °dH gilt Wasser als hart. Das zeigt sich im Alltag an Kalkflecken auf Armaturen und Duschen, an schneller verschleißenden Haushaltsgeräten und an einem mineralischen Beigeschmack.
Wasserhärte in Berliner Stadtteilen nach Postleitzahl
| Stadtteil | PLZ | Härte (°dH) | Bereich |
|---|---|---|---|
| Kreuzberg | 10961, 10997 | 19–26 | hart |
| Friedrichshain | 10245 | 19–26 | hart |
| Alt-Treptow | 12435 | 19–26 | hart |
| Mitte | 10115, 10117, 10178 | 14–26 | hart |
| Neukölln | 12043, 12047, 12055 | 10–23 | hart |
| Spandau | 13581, 13589 | 14–21 | hart |
| Prenzlauer Berg | 10405, 10435, 10437 | 14–21 | hart |
| Charlottenburg | 10585, 10627 | 14–16 | hart |
Quelle: Berliner Wasserbetriebe, Analysedaten nach Postleitzahlen (Oktober 2026). Die Spannen zeigen die Gesamthärte im jeweiligen Versorgungsgebiet, da mehrere Wasserwerke im Verbund liefern. Härtebereiche: weich bis 8,4 °dH, mittel 8,5 bis 14 °dH, hart über 14 °dH. Innerhalb eines Stadtteils kann die Härte je nach Straße abweichen.
Zuerst die guten Nachrichten: laut BWB gibt es im Berliner Trinkwasser keine chemischen Zusätze, also auch kein Chlor. Dank 30 Metern Bodenfilterung ist das Wasser nach Angaben der BWB frei von Mikroplastik. Der Nitratgehalt liegt bei ca. 3 mg/L und damit bei nur etwa 6 % des Grenzwerts von 50 mg/L, auch wenn das Einzugsgebiet teils an landwirtschaftliche Flächen in Brandenburg grenzt.
Die BWB messen PFAS, die sogenannten „ewigen Chemikalien“, regelmäßig und veröffentlichen die Werte. Quellen sind unter anderem frühere Feuerlöschübungen an den Flughäfen Tegel und Tempelhof sowie PFAS aus dem Uferfiltrat. Im Trinkwasser des Regierungsviertels lag die Summe von vier PFAS-Stoffen 2025 bei 12 ng/L, unter dem ab 2028 geltenden Grenzwert von 20 ng/L. In Grundwasserproben des BUND wurden dagegen bis zu 56,9 ng/L gemessen.
Die Verantwortung des Versorgers endet an der Grundstücksgrenze. In Gebäuden vor 1973 können noch Bleirohre oder bleihaltige Lötstellen vorhanden sein. Bleileitungen mussten grundsätzlich bis 12. Januar 2026 entfernt oder stillgelegt werden, in Einzelfällen sind Fristverlängerungen möglich. Alte Stahlrohre können Rost abgeben, und in selten genutzten Leitungen können sich Keime bilden.
Umweltbundesamt (2020–2022)
„Grenzwertüberschreitungen beim Parameter Blei werden hauptsächlich am Wasserhahn der Endverbraucherinnen und -verbraucher nachgewiesen und sind ein Indiz für noch vorhandene Bleileitungen in der Trinkwasser-Installation. Auch Armaturen, die nicht die allgemein anerkannten Regeln der Technik erfüllen, können die Ursache sein.“
Quelle: Umweltbundesamt, Daten zur Trinkwasserqualität →
Kriegsschutt aus beiden Weltkriegen kann das Sulfat im Grundwasser erhöhen. Belastete Standorte wie bei der Wuhlheide und in Spandau werden aufwendig saniert, die BWB filtert die Stoffe heraus.
Eine Umkehrosmoseanlage (Untertisch-Wasserfilter) unter der Spüle filtert Kalk, Blei, Nitrat, Sulfat und PFAS heraus, die UV-Stufe entfernt Keime. Die Härte in Ihrer Straße finden Sie über unsere Wasserhärte-Abfrage nach Postleitzahl.
Gefiltertes, reines Trinkwasser direkt aus dem Hahn
Die 8-stufige Umkehrosmoseanlage zur Wasseraufbereitung entfernt zuverlässig Chlor, Rost, Kupfer und weitere Schwermetalle, PFAS, Mikroplastik sowie Nitrate und Medikamentenrückstände. Zusätzliche UV-Desinfektion sorgt dafür, dass keine Bakterien, Viren, Keime oder Legionellen ins Wasser gelangen.
Berlin hat hartes Wasser: Die Berliner Wasserbetriebe (BWB) nennen je nach Versorgungsgebiet etwa 10 bis 26 °dH. Ab 14 °dH gilt Wasser als hart. Die Härte in Ihrer Straße finden Sie über unsere Wasserhärte-Abfrage nach Postleitzahl.
Die 8-stufige Umkehrosmoseanlage entfernt zuverlässig Chlor, Rost, Kupfer und weitere Schwermetalle, PFAS, Mikroplastik sowie Nitrate und Medikamentenrückstände. Zusätzliche UV-Desinfektion sorgt dafür, dass keine Bakterien, Viren, Keime oder Legionellen ins Wasser gelangen.
Die dirconi U1-600 ist für Leitungswasser oder geprüftes Brunnenwasser mit einem TDS-Wert von höchstens 500 ppm ausgelegt, damit die Standard-Filterwechselintervalle eingehalten werden können. Liegt der TDS-Wert über 500 ppm, empfehlen wir, die Filterkartuschen häufiger zu wechseln. Für die Qualität Ihres Brunnenwassers sind Sie als Betreiber verantwortlich. Ihren TDS-Wert messen Sie mit unserem TDS-Messgerät. Sind Sie bei den Filterwechselintervallen unsicher, unterstützen wir Sie gerne – schreiben Sie uns über das Kontaktformular.
Die Selbstmontage dauert 30–60 Minuten. Ein Handwerker ist nicht nötig, alle Teile und Anschlüsse sind enthalten. Bei Fragen zur Anlage oder zur Installation stehen wir persönlich zur Verfügung.
Der Filterwechsel geht per Klick, ohne Werkzeug: CF-Filter 2× jährlich, RO-Membran 1× jährlich.
Ja. Sie bestellen bequem online, die Lieferung nach Berlin erfolgt schnell und zuverlässig. Es gelten 14 Tage Widerrufsrecht und 2 Jahre Gewährleistung.
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